Blauer Faden

„Wer bemüht ist, sein eigenes Glück zu suchen, der ist auch den anderen gern behilflich dazu.“ Sebastian Kneipp

Unsere bundesweit rund 600 Kneipp-Vereine haben das gemeinsame Ziel, die Naturheilkunde nach Sebastian Kneipp zu bewahren, zu stärken und zu verbreiten. Uns allen geht es darum, den Menschen Zugang zu einem ganzheitlichen, eigenverantwortlichen und gesunden Lebensstil zu verschaffen. Manche Vereine sind in Ihrer tagtäglichen Vereinsarbeit erfolgreicher, manche weniger – aus welchen Gründen auch immer. Mit unserem Projekt „Blauer Faden“ möchten wir nun allen Kneipp-Vereinen die Möglichkeit geben, voneinander zu profitieren, sich auszutauschen, Strukturen zu schaffen und Abläufe bzw. ehrenamtliche Tätigkeiten zu optimieren.

Wir haben mehr als dreißig Kneipp-Vereine und Kindertageseinrichtungen angeschrieben, um die Idee des „Blauen Fadens“ aufzuzeigen. Jeder bei uns eingegangene Bericht zeugt von Begeisterung für die Sache, von Kompetenz und Engagement. Dafür herzlichsten Dank! In den kommenden Monaten werden wir die Themenfelder bzw. Kategorien erweitern und ergänzen:

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Kneipp-Verein Rotenburg: Vorstandswechsel bzw. Aufgabenverteilung im Vorstand

Kneipp-Verein Rotenburg (Wümme) e.V.

Der damalige Vorsitzende des Kneipp-Vereins Rotenburg (Wümme) e.V., Friedrich Kuhle, stellte sich 2014 nicht mehr zur Wiederwahl. Es fand sich kein/e Nachfolger/in.

Wir fünf Frauen hatten schon über 10 Jahre im Vorstand und Beirat zusammengearbeitet. Bei der Größe unseres Vereins (über 1200 Mitglieder, über 80 Kurse wöchentlich mit mehr als 40 Kursleiter/-innen, Tendenz steigend) wollte keine das Amt der/des 1. Vorsitzenden übernehmen und die Verantwortung alleine tragen.

So entschlossen wir uns, die Arbeit als Vorstandsteam gemeinsam zu schultern, was wir vorher schon teilweise gemacht hatten. Durch unsere langjährige Zusammenarbeit haben wir reichlich Erfahrungen sammeln können und waren in die Vorstandsarbeit involviert bzw. haben sie schon mit erledigt.

Über die Jahre entstand zwischen uns Frauen eine gute Kommunikation, Wertschätzung und Freundschaft. Das waren und sind beste Voraussetzungen für eine erfolgreiche, inspirierende Zusammenarbeit, die Freude macht.

Die Aufgabengebiete sind folgendermaßen verteilt:

  • Die Aufgaben sind je nach den Fähigkeiten und Neigungen der einzelnen Teamfrauen aufgeteilt. Denn was man gut kann, macht man gern und fällt einem leicht. Wobei die einzelnen sich bei Bedarf gegenseitig unterstützen.
  • Marianne Dekkers: Geschäftsführerin und Sprecherin des Vereins, war vorher 17 Jahre als 2. Vorsitzende tätig. Präsentation des Vereins nach außen, Gestaltung der dreimal jährlich erscheinenden Kursprogrammhefte, Betreuung der Homepage, Kontaktpflege zu den Kursleiterinnen, Organisation von Vorträgen und Fahrten.
  • Margit Siemsen: Vorstandsmitglied für Finanzen, war vorher 11 Jahre in dem Amt. Zu-ständig für die Finanzen, Mitgliederverwaltung, Buchhaltung und Steuererklärung. Ihre berufliche Tätigkeit als Steuerfachangestellte ist bei diesen Aufgaben von großem Vorteil.
  • Peerke Duve: Schriftführerin seit 9 Jahren. Schreiben der Protokolle und Glückwunschkar-ten, Organisation von Thementreffs und Fahrten.
  • Annegrete Meinke: Vorher Beiratsmitglied seit 12 Jahren. Zusammenarbeit mit dem
    Kreissportbund und der Arbeitsgemeinschaft der Rotenburger Sportvereine. Bearbeitung der Anträge für die Zertifizierung der Kurse bei der Zentralen Prüfstelle Prävention. Bei Bedarf Übernahme von Aufgaben der Geschäftsführerin.
  • Margot Kreutzer-Lauber: Vorher Beiratsmitglied seit 12 Jahren. Zusammenarbeit mit der Ländlichen Erwachsenenbildung, die bestimmte Kurse finanziell unterstützt. Pressearbeit und Organisation von Übungsräumen.

    Uns macht die Arbeit Freude, wir sind ein gutes Team und überzeugte Kneippianerinnen, denen es ein Anliegen ist, den Menschen die Kneipp-Idee nahezubringen.

     

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    Kontakt:

    Kneipp-Verein Rotenburg (Wümme) e.V.
    Wümmeweg 8
    27356 Rotenburg
    Tel. 04261-961222
    kontakt@kneipp-verein-rotenburg.de
    www.kneipp-verein-rotenburg.de

Kneipp-Verein Regensburg: Vorstandswechsel bzw. Aufgabenverteilung im Vorstand

Kneipp-Verein Regensburg e.V.

  • Wie wurden neue Vorsitzende gefunden?

Schon vor dem Wechsel wurde eine Aktivgruppe gegründet, ein Treffen mit Mitgliedern, um Ideen zu sammeln und Veranstaltungen gemeinsam zu organisieren. Zum Teil aus dieser Gruppe und teilweise aus dem alten Vorstand hat sich der Teamvorstand zusammengefunden.

  • Wie wurden die neuen Vorsitzenden auf ihre Aufgabe vorbereitet und wie wurden die neuen Vorsitzenden auf ihre Aufgabe vorbereitet?

Durch die Arbeit in der Aktivgruppe und die schon vorher verteilten Büro- und Verwaltungsar-beiten waren die Mitglieder bereits vorbereitet. Es finden 6-wöchentliche Besprechungen statt und eilige Fragen werden per E-Mail geklärt.

  • Wie sind die Vorstandsaufgaben aufgeteilt?

Die Aufgaben waren schon vorher teilweise verteilt und die Mitglieder haben ihre Wünsche und Angebote abgegeben, d. h. nach Interesse. Aufgaben, für die sich niemand interessierte wurden offengelassen.

  • Ist die Aufgabenverteilung schriftlich in einer Geschäftsordnung fixiert?

Ja

  • Sind klare Verantwortlichkeiten zugeordnet?

Ja

 

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Kontakt:

Kneipp-Verein Regensburg
Maierhoferstr. 1
93047 Regensburg
Tel. 0941/52117
kneippverein.regensburg@web.de
Öffnungszeit: Mi, 10 - 13 Uhr

Kneipp-Verein Bad Schwalbach: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Kneipp-Verein Bad Schwalbach e.V.

  • Allgemeine Informationen zum Verein:

Name: Kneipp-Verein Bad Schwalbach e.V. (Hessen)
Gegründet 1999
Mitgliederzahl ca. 300 Personen
Vorstand bestehet aus 11 Personen
Aktuell 25 Kursleiter/Referenten
Ca. 80 Kurse, Workshop, Vorträge, Gesundheitsaktionstage etc. pro Halbjahr
Programmheft erscheint 2x pro Jahr und wird mit Unterstützung durch Signal-Iduna erstellt
 

  • Pressearbeit:

Zur örtlichen Presse halten wir einen persönlichen Kontakt. Für die Vorstellung des jeweils neuen Programmheftes haben wir zwischenzeitlich ein separates Pressegespräch. Pressemitteilungen werden wöchentlich, manchmal auch öfter verschickt, meistens mit einem passenden Zitat von Sebastian Kneipp und netten Worten und einer persönlichen Einladung zum Event. Musterpressemitteilungen des Kneipp-Bundes werden nicht von der örtlichen Presse gedruckt. Deshalb haben wir die Verteilung seit längerer Zeit auch nicht mehr genutzt. Die Pressearbeit erfolgt durch unsere Schriftführerin. Diese wird dabei punktuell durch zwei weitere Personen unterstützt. Die entsprechenden Presseartikel werden ausgewertet und archiviert.
 

  • Kneipp-Gesundheitsvisite:

Die Kneipp-Gesundheitsvisite haben wir „abonniert“ und stellen Sie bei entsprechendem Bedarf auf unserer Homepage ein oder veröffentlichen sie in unserem Programmheft. Leider bietet die örtliche Presse nicht so viel Raum, dass wir diese dort veröffentlichen könnten.
 

  • Neue Medien: Facebook / Whatsapp / Homepage:

Die Homepage wird grundsätzlich mit den neuen Kursen des jeweiligen Halbjahres eingepflegt und darüber hinaus bei aktuellen Anlässen. Derzeit haben drei Personen eine Zugangsberechtigung. Unsere Homepage wurde letztes Jahr neu erstellt und wird immer wieder (bei Bedarf) aktualisiert. Unsere Internetseite haben wir farblich sortiert nach Säulen und als Kalenderansicht alle Kurse aufzeigt. Über einen Newsletter erhalten Mitglieder und Interessierte auf Wunsch die neuesten Infos.
 
Darüber hinaus haben wir bei Whatsapp eine Kneipp-Vereins-Vorstandsgruppe. Hier erfolgt ein schneller Informationsaustausch zu administrativen Themen.
 
Ebenso informieren wir über unser Angebot via Facebook. Unsere Internetseite ist dabei mit der Facebookseite verknüpft, um möglichst aktuell und informativ zu sein. Auf Facebook haben wir aktuell fast 200 „Likes“. Hier werden auch Presseberichte; Fotos von Veranstaltungen etc. eingestellt. Durch dieses Medium werden zwischenzeitlich auch neue Zielgruppen (Altersgruppe, Regional) angesprochen.
 

  • Zum guten Schluss/Anmerkungen:

„Es ist eine reichliche Menge von Mitteln vorhanden, man muss aber die richtige Zusammensetzung wissen, dann kommt man damit zurecht."  (Sebastian Kneipp)
 
Keine gute Pressearbeit ohne gute und interessante (Kneipp-)Angebote!
 
Grundlage für die Pressearbeit ist eine qualitative und quantitative „Kneipp-Infrastruktur“ im Verein. Es sind 4 Kneipp Gesundheitstrainer/-innen, 1 Gesundheitspädagogin, 5 Kneipp-Hydrotherapeuten/-innen und 2 Kneipp-Mentor/-innen im Verein aktiv. Darüber hinaus erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit weiteren Partnern im Rahmen von Netzwerkbildung (z. B. Stadt, Kurverwaltung, zertifizierter Kindergarten, ambulanter Pflegedienst der nach Kneipp arbeitet, benachbarte Kneipp-Vereine). Wir haben zu allen Kneipp-Säulen entsprechende kneippspezifische Angebote. Dadurch heben wir uns von anderen Vereinen vor Ort ab und erreichen entsprechende Aufmerksamkeit in der Presse. Als wichtigsten Erfolgsgaranten für die (Presse-) Arbeit des Vereins sehen wir die Teamarbeit im Vorstand an! Jeder kann/darf sich einbringen und hat Aufgaben, die auf die entsprechenden Fähigkeiten, Stärken und Interessen ausgerichtet sind.

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Kontakt:

Kneipp-Verein Bad Schwalbach e.V.
Emser Straße 3
65307 Bad Schwalbach
Tel: 06124-722429
kontakt@kneipp-verein-bad-schwalbach.de
kneipp-bad-schwalbach.de

Kneipp-Verein Münden: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Kneipp-Verein Münden e.V.

Kommt man bei irgendeinem Anlass auf Sebastian Kneipp zu sprechen, so teilen sich die Gesprächspartner fast immer in zwei Gruppen: die einen haben von Kneipp noch nie etwas gehört, die anderthalb Jahrhunderte zwischen seiner Lebens-und Wirkungszeit und dem heutigen Tag sind für sie bereits zu fern; die anderen können ihn durchaus thematisch einordnen, sie kennen seine Wasseranwendungen und mitunter auch das eine oder andere mehr. Spricht man aber über Gesundheit, so fühlt sich jeder sofort persönlich berührt. Jeder von uns kann sofort etwas dazu beitragen – und jeder möchte gern auch etwas „Gutes“ für seine eigene Gesundheit tun. Das ist doch irgendwie erstaunlich!

In den uns von Sebastian Kneipp erhaltenen Schriften spricht er die Sprache seiner Zeit. Das Ganze klingt für uns heute recht altertümlich, bisweilen sogar schwer verständlich. Doch sind die von ihm verfolgten Ziele, die Gesundheit seiner Mitmenschen mit einfachen Mitteln zu fördern, heute mindestens ebenso aktuell wie zu Lebzeiten Kneipps.

„Darum möge jeder Mensch von der Wiege bis zum Sarge das Wasser in Ehren halten, dem Schöpfer für diese Gabe dankbar sein und sie vernünftig gebrauchen.“
(Sebastian Kneipp, So sollt ihr Leben, I. 9. 1889)

Jeder möchte gesund sein. Das Thema Gesundheit ist gleichermaßen von Bedeutung für Menschen mit einem so genannten Migrationshintergrund, die heute bei uns und mit uns leben. Das sind oftmals Menschen, die sich auf Grund ihres Glaubens nicht unbedingt mit einem „Pfarrer“ Kneipp identifizieren, sehr wohl aber mit den von dem „Wohltäter“ Kneipp vertretenen Zielen. Diese Menschen sind ein sehr interessantes Reservoir, das es für die Kneipp-Organisation noch zu erschließen gilt. In den uns meist fremden Kulturen gibt es ein erhebliches Wissen, das uns im Sinne der fünf Kneippschen Elemente (Wasseranwendungen, Ernährung, Heilkräuter, Bewegung und innere Ordnung) eine große Bereicherung sein kann. Auch wir können von ihnen noch einiges lernen.

Die Gesellschaft hat sich seit den Zeiten Sebastian Kneipps gewandelt. In unserer heutigen Lebenssituation, die geprägt ist durch zunehmende Bewegungsarmut, Stress in Schule und Beruf, hohe Anforderungen an die Flexibilität im alltäglichen Leben, ungesunde Ernährung usw., sind Kneipps praktische Lebenshilfen wertvoller denn je. Sie wollen auch nicht unbedingt in alten Büchern gelesen, sie wollen viel mehr gelebt sein.

„Ich selbst wurde schon in meiner Kindheit darauf aufmerksam, wie dieses und jenes Kräutlein von den älteren Leuten aufgesucht und bei mancherlei Leibesgebrechen angewendet wurde.“ (Sebastian Kneipp, So sollt ihr Leben, Einleitung und Vorwort 1889)

Im Frühjahr des Jahres 1975 gründete eine Handvoll gesundheitsbewusster Einwohner unserer Stadt den Kneipp-Verein Münden. Der kleine Verein zählte keine zehn Mitglieder. Es entstanden die ersten Gruppen: Yoga, Gymnastik, Seniorentanz und Wandern. Über diese Angebote hinaus veranstaltete man auch gemeinsame Ausflugsfahrten. Durch seine Aktivitäten wuchs die Mitgliederzahl schnell an.

Inzwischen bietet der Kneipp-Verein Münden 15 Kurse an, dazu werden in unregelmäßigen Abständen Vorträge und Infoveranstaltungen zu verschiedenen Themen organisiert. Viele Aktivitäten und Fahrten werden gemeinsam mit den befreundeten Kneipp-Vereinen aus Witzenhausen und Eschwege geplant und durchgeführt. Das belebt das Miteinander und bringt auch immer wieder neue Impulse für alle Beteiligten.

„Weist nicht die Natur selbst den Menschen mit tausend Fingerzeigen darauf hin, dass an ihm das Wasser als Heilmittel angewendet werden soll!"

(Sebastian Kneipp, So sollt ihr Leben, Einleitung und Vorwort 1889)

Im Klinikpark am Vogelsang, hoch über der Stadt, betreibt der Kneipp-Verein Münden seit 1999 eine eigene Kneippanlage mit Wassertretbecken und Armtauchbad, die laufend mit frischem Bergquellwasser gespeist wird. Die Saisoneröffnung ist immer wieder ein Event für Groß und Klein. Fleißige Kneippianer sorgen Jahr für Jahr dafür, dass die Anlage sauber und in Schuss bleibt. Unsere Kneippanlage steht allen Interessierten kostenfrei zur Verfügung, die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.

„Alles, was jung ist, ist munter und lebhaft, so die Vögel in der Luft, wie die Thiere des Feldes. Auch den Kindern ist die Munterkeit angeboren; sie hüpfen und springen gern."
(Sebastian Kneipp, So sollt ihr Leben, I. 9. 1889)

Zum Jahresbeginn 2013 schloss sich der MitmachZirkus (MiZi), eine multikulturelle Sportgruppe für Kinder und Jugendliche, dem Kneipp-Verein Münden an. Nach und nach traten immer mehr Akteure des MiZi mit deren Eltern dem Verein bei. Die Trainerinnen des MiZi besitzen selbst einen Migrationshintergrund (Libanon, Türkei). Über den gemeinsamen Sport wollen wir Begegnungen schaffen, um dadurch das Zusammenleben der Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur in unserer Stadt nachhaltig zu verbessern. Bis 2015 wurde die Gruppe über das Programm „Integration durch Sport“ des Landessportbundes Niedersachsen gefördert, nun ist die zeitlich befristete Förderung ausgelaufen. Wir machen trotzdem weiter, und das mit anhaltend gutem Zuspruch.

Der MiZi bietet ein vielfältiges Programm in diversen Zirkuskünsten, wie zum Beispiel Akrobatik, Balancieren, Jonglieren, Pantomime und Clownerien. Das Repertoire deckt inzwischen ein breites Spektrum von kinderleicht bis sehr anspruchsvoll ab. Jedes Jahr zeigen die Akteure des MiZi bei verschiedenen Anlässen vor Ort und teilweise auch außerhalb ihr Können. Das spezielle Bewegungsangebot für Kinder und Jugendliche ist attraktiver Gesundheitssport, der heraus-fordert und Spaß macht. Unsere Akrobatikbasiert ausschließlich auf natürlichen Bewegungs-formen. Im Mittelpunkt steht die Schulung von Gleichgewicht, Rhythmus und Körpergefühl.

„Lasse sie getrost barfuß gehen! Wenn es die Kinder friert, so wissen sie schon die Wohnstube zu finden. Warte, bis sie selbst nach Schuhen und Strümpfen verlangen; du wirst aber mitunter lange warten müssen, so behaglich fühlen sie sich beim Barfußgehen.“
(Sebastian Kneipp, So sollt ihr Leben, I. 9. 1889)

Wer einmal auf einer Laufkugel balancieren möchte, wird selbst mit den teuersten Turnschuhen recht geringen Erfolg haben. Nur barfuß hat man auf den Kugeln den nötigen Halt und man bekommt außerdem deutlich schneller ein Gefühl für das Gleichgewicht. Gleiches gilt für Menschenpyramiden und anderes mehr. Deshalb „parken“ die Kinder ihre Schuhe meist schon gleich am Anfang für die gesamte Übungszeit irgendwo am Hallenrand. Den Sport barfuß auszuüben, macht den Kids ganz in Kneipps Sinne offenbar Spaß – und es macht zudem alle Akteure gleich, egal ob ihre Familie reich, arm oder irgendwas dazwischen ist. Wer das allerdings nicht möchte, muss es auch nicht tun, doch weitaus gesünder ist diese Form der Bewegung ganz bestimmt.

„Selbst von den vernunftlosen Thieren kann der Mensch lernen, dass er seine Körperkräfte üben, aber diese Übung nicht bis zur Erschöpfung fortsetzen soll.“
(Sebastian Kneipp, So sollt ihr Leben, I. 10. 1889)

Neben dem Zirkustraining werden im MiZi zwischendurch regelmäßigbeliebte Sportarten wie Rope Skipping (Seilspringen) oder Slacklining (Balancieren auf einem gespannten Band) angeboten. Das bringt Abwechselung. Die Übungen werden während der kühlen Jahreszeit in der Halle und bei schönem Wetter im Freien ausgeübt. Bei unseren „Spielen aus aller Welt“, die ebenfalls ein fester Bestandteil unseres Sport­programms sind, lernen die Kinder hierzulande meist unbekannte Geschicklichkeits-und Bewegungsspiele aus anderen Ländern kennen. In der warmen Jahreszeit ist uns der Sport draußen in der frischen Luft besonders wichtig. Wir haben das Glück, einen großen Schulsportplatz direkt neben unserer Sporthalle dafür nutzen zu dürfen.

„Nichts ist für die jungen Leute nothwendiger als Bewegung; nichts ist nachtheiliger als zu vieles Sitzen beim Arbeiten.“
(Sebastian Kneipp, So sollt ihr Leben, I. 10. 1889)

In der Kombination von gesundheitsorientierten Aktivitäten mit zeitgemäßen Formen der Umsetzung liegt die besondere Attraktivität des Kneipp-Vereins. Das gilt nicht nur für die Jugendarbeit, sondern auch für die vielfältigen Angebote für die ältere Generation. Yoga, Qigong, Nordic Walking, Aqua-Jogging, Radfahren und Gesundheitsgymnastik sind nur einige der wöchent¬lich stattfindenden Kurse. Um sich auf neue Interessenten noch besser zu bewegen zu können, hat der Kneipp-Verein Münden unlängst eine Zusatzversicherung für Nichtmitglieder abgeschlossen. Das ermöglicht es uns, bei sportlichen Aktivitäten teilnehmenden Gästen denselben Versicherungsschutz wie den Mitgliedern (über den Sportversicherungsvertrag des Landes) zu garantieren. Aus vielen dieser Gäste werden neue Mitglieder, und das spricht sich positiv herum.

„Es gibt ja doch kein größeres Glück für die Jugend als Gesundheit, und durch diese wird auch vielem Elende des späteren Alters vorgebeugt.“

(Sebastian Kneipp, So sollt ihr Leben, I. 9. 1889)

Im Rahmen unserer Integrationsarbeit sind wir außerdem über den MiZi stark vernetzt mit anderen Organisationen und Einrichtungen vor Ort. Unsere Kooperationspartner sind unter anderem der Landkreis Göttingen, die Stadt Hann. Münden, die Türkisch-Islamische Gemeinde (DITIB) zu Hann. Münden, das Kinderheim Haus Tannenkamp, die Jugendhilfe Süd-Niedersachsen sowie örtliche Schulen und Kindergärten.

Seit Herbst 2015 bietet der Kneipp-Verein Münden in Zusammenarbeit mit der Türkisch-Islamischen Gemeinde und der Jugendhilfe Süd-Niedersachsen ein offenes Sportangebot (insbesondere Fußball) für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge an. Mittels Spenden wurden Bälle, Leibchen und sonstiges Material beschafft. Die Resonanz der Teilnehmer und das freundschaftliche Miteinander aller Beteiligten sind beachtlich. Hier schaffen wir für viele junge Flüchtlinge die Grundlage für ein gesundes Leben in der Fremde.

„Tue Gutes und sprich darüber.“
Marketingprinzip, Herkunft unbekannt
 
Nein, dieser Satz stammt nicht von Sebastian Kneipp. Gleichwohl hat dieses Marketingprinzip für einen modernen Verein ebenfalls eine wichtige Bedeutung. Über unsere besonderen Aktivitäten wird regelmäßig in der Tagespresse sowie in den örtlichen Nachrichtenblättern berichtet. Darüber hinaus wird auch in Abständen auf die Kurse und Angebote des Vereins in der Presse hingewiesen. Der 2. Vorsitzende selbst ist freier Mitarbeiter der lokalen Tageszeitung. Unsere Pressemeldungen stellen wir auch unseren Verbänden für die eigenen Medien zur Verfügung. Eine wichtige Informationsquelle stellt inzwischen auch das Internet dar. Der Kneipp-Verein Münden verfügt schon länger über eine eigene Website (www.kneipp-muenden.de) und seit Januar 2016 zudem über eine Facebook-Seite, die beide von einem Vereinsmitglied ehrenamtlich gepflegt werden.

Die Website wurde zuletzt 2014 grundlegend überarbeitet und neugestaltet. Darüber hinaus brachte der MiZi noch eine eigene Facebook-Seite ein, die zuvor bereits eine große Verbreitung hatte und nach wie vor beachtlichen Zuspruch aufweist. Die Informationen hier über Themen und Termine des MiZi (teilweise mehrsprachig), aber auch über sonstige Aktivitäten des Kneipp-Vereins, werden mindestens einmalwöchentlich aktualisiert. Über die Informationen fanden bereits viele neue Mitglieder zu uns. Außerdem bereichern die dort gewonnenen Tipps und Informationen aus aller Welt die Arbeit in unserer Sportgruppe.

Zu guter Letzt soll unsere Vereinsbroschüre nicht vergessen werden, die in mehrjährigen Abständen neu aufgelegt wird. Mit vielen bunten Bildern werden unsere laufenden Kurse und Angebote dargestellt. Die letzte Ausgabe zum 40-jährigen Vereinsjubiläum im Jahr 2015 wurde erneut mit viel Geschick und Engagement von einem Vereinsmitglied layoutet. Die Broschüre wurde in einer örtlichen Druckerei erstellt und zu einem großen Teil über Werbeanzeigen finanziert. Sie liegt bei unseren Veranstaltungen und an verschiedenen Stellen in unserer Stadt zur Mitnahme aus.

„Mit Recht kann die Welt als eine Werkstätte betrachtet werden, in der es unzählige verschiedene Beschäftigungen gibt und jede Beschäftigung auch ihre Liebhaber findet.“
Sebastian Kneipp, So sollt ihr Leben, I. 10. (1889)

Der Erfolg des Kneipp-Vereins Münden setzt sich wie ein Puzzle aus vielen Teilen zusammen.

Dazu gehören ganz besonders die Ausdauer aller unserer Aktiven, das Bewährte zu bewahren und sich für vielfältige Aufgaben im Verein einzusetzen, gleichzeitig aber auch der Mut unserer Verantwortungsträger, immer wieder neue Wege zu beschreiten.


Karsten Rohlfs, 2. Vorsitzender

 

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Kontakt:

Kneipp-Verein Münden e.V.
Böttcherstraße 3
34346 Hann. Münden
Telefon 05541 / 31 84 2
info@kneipp-muenden.de
www.kneipp-muenden.de

Kneipp-Verein Meppen: Wassertretstellen initiieren/bauen/betreuen

Kneipp-Verein Meppen e.V.

Im März 2000 habe ich, Harmut Voß, den Vorsitz im Kneipp-Verein Meppen übernommen. Nachdem ich den Verein neu aufgestellt hatte (u.a. Beantragung der Gemeinnützigkeit für die
Möglichkeit, Spenden hereinzuholen; Abschluss von Honorar-Verträgen usw.) habe ich überlegt, wie ich die fünf Kneipp-Elemente umsetzen könnte. Wir haben im Verein versucht, einen Standort in Meppen für eine Wassertretanlage zu finden – und von da an hat mir der liebe Gott geholfen:

Ich lernte privat den Leiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes – Holger Giest – kennen und ich erzählte ihm, dass wir einen Standort für eine Wassertretanlage suchen. Er sagte mir spontan „Warum kommt ihr nicht zu uns an die Koppelschleuse?“. Da habe ich gleich zu ihm gesagt: „Holger – dies ist der schönste Platz, den wir je finden können“. Dabei muss man aber wissen, dass die zur Verfügung gestellte Fläche ausschließlich mit Brennnesseln und Giersch meterhoch bewachsen gewesen ist.
   
Im Frühjahr 2005 habe ich einen Tisch in die mit hohem Unkraut bewachsene Fläche gestellt und mein 2. Vorsitzender Karl-Heinrich Schlupper (seinerzeit stellvertretender Bürgermeister in Meppen) und ich haben den Pachtvertrag mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt Meppen (vertreten durch Holger Giest) abgeschlossen. Dann habe ich mir die Genehmigung für die Errichtung der Anlage bei der Stadt Meppen eingeholt.

Nach Vorlage der Genehmigung habe die Architektengesellschaft Lindschulte, Meppen, beauftragt, mir ein Angebot für eine Wassertretanlage und das erforderliche Umfeld zu erstellen. Dieses Angebot mit Wassertretanlage Holzhäuschen und einer Sitzbank hat kurzfristig zum Preise von rund 16.000 Euro vorgelegen. 8.000 Euro sollten dafür aus den Rücklagen und der Rest durch Spenden finanziert werden.

Ich habe den Auftrag erteilt und parallel damit begonnen, Spenden einzuholen. In nur zehn Wochen hat Herr Kötter von der Firma Lindschulte unsere Wassertretanlage mit Holzhaus und Bank auf der rund 300 qm großen Fläche mit seinen beauftragten Firmen errichten lassen. Wir erhalten das Wasser mit Gefälle aus dem naheliegenden Kanal (der durch Bäche gespeist wird) und nach einem Rundlauf im Becken läuft es in einen Bach wieder ab. Damit haben wir immer frisches Wasser, so dass die Ansteckungsgefahr durch fremde Keime stark reduziert ist. Ferner reinigen wir den Beckenboden und die angrenzenden Wände vom Frühling bis Herbst alle zehn Tage und im Winter alle 15 Tage. Mit diesen Hygienemaßnahmen sorgen wir dafür, dass unsere Oase gut genutzt wird.

Wichtig: Bei Planung einer neuen Wassertretanlage ist darauf zu achten, dass „fließendes Wasser“ zur Verfügung steht.

Am 4. Juni 2005 haben wir unsere Wassertretanlage „An der Koppelschleuse“ mit entsprechender Feier eingeweiht. Damit hatten wir unser erstes Kneippsches Element „Wasser“ umgesetzt, aber ich wollte auch die anderen vier Kneipp-Elemente umsetzen…

2008 hat unser Verein gemeinsam mit der Rektorin der Marienschule Meppen und der Elternvertretung auf dem Gelände der Schule einen Barfußweg, eine Kräuterschnecke und eine Wassertretanlage errichtet. Unser neuer 2. Vorsitzender Mathias Kirchhoff hat dafür Zuschüsse über 5.000 Euro von BINGO-LOTTO eingeworben. Wir haben 2008 im Umfeld unserer Wassertretanlage eine Sitzgruppe bestehend aus einem Tisch und zwei Bänken errichtet. Ferner haben wir 2009 unser Holzhaus auf der Rückseite erweitert, um Platz für die Reinigungsgeräte der Oase zu haben.

2009 habe ich einen „Kneipp-Bewegungspark“ links von unserer Wassertretanlage errichten
wollen. Dies hat die Stadt abgelehnt. Sie würde aber den Bau eines naturbelassenen Barfußweges rechts der Wassertretanlage begrüßen. Ich habe dann am 22.12.2009 bei der Stadt Meppen den Antrag auf Errichtung des Barfußweges gestellt und kurzfristig erhalten.

Im Januar 2010 habe ich den erforderlichen Pachtvertrag mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt für die rund 600 qm große längliche Fläche geschlossen. Unser Bauleiter Willi Steppuhn hat einen 55 m langen Rundkurs entworfen. 14 ehrenamtliche Helfer haben mit mir das Unkraut auf der Fläche entfernt. Der Erdboden ist für den Kurs ausgehoben und mit Rasenkantensteinen, Folie und Sand vorbereitet worden. Anschließend sind die Felder mit unterschiedlichen Belägen aus Zementsteinen, Rindenmulch, Kies (grob und fein), Holz, Granitsteinen Torf und Gras erstellt worden. Franz Hoffmann hat die Anfangspflanzung im Mittelfeld vorgenommen. Die Arbeiten sind von Mai bis September 2010 erledigt worden. Die Helfer haben als Dankeschön für ihre Arbeit ein T-Shirt und ein gemeinsames Frühstück mit ihren Ehefrauen erhalten. Im Frühjahr 2011 sollte der Rundkurs noch einen Handlauf erhalten und weitere Anpflanzungen erhalten.

Unser Verein hat eine Anschubfinanzierung in Höhe von 4.000 Euro zur Verfügung gestellt und ich habe 2010 Spenden in Höhe von 6.580,61 Euro eingesammelt. Da an Materialkosten nur 5.103,08 Euro angefallen sind, standen noch weitere 5.477,53 Euro für weitere Baumaßnahmen zur Verfügung.

Unsere Mitgliederversammlung hat am 5. März 2011 den Bau des 2. Barfußweges genehmigt. Unser Bauleiter Willi Steppuhn hat mit dem Dachdeckermeister Schwarte einen Schaukasten errichtet und mit den Kneipp-Helfern den Handlauf für den 1. Barfußweg errichtet. Am 14. Mai 2011 ist dieser Barfußweg im Rahmen des Wassertrettages eingeweiht worden.

Willi Steppuhn hat auch die Bauleitung für den 2. Barfußweg und den Meditationsplatz übernommen. Hierfür sind enorme körperliche Anstrengungen erforderlich gewesen; u.a. sind rund
•    55 t Mutterboden verarbeitet worden (5 LKW),
•    45 t Füllsand mit Schaufeln und Karren an die vorgesehenen Plätze transportiert
worden (4 LKW).
    
Für beide Barfußwege sind drei LKW-Züge Schredder-Material mit rund 50 qm verteilt worden. Insgesamt sind für die beiden Bauabschnitte mehr als 7.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit angefallen.
    
Die Kräuterpädagogin Anja Thole hat mit Ammie Hebers im Mittelfeld des 2. Barfuß-Rundkurses einen Kräutergarten mit 44 verschiedenen Kräutern errichtet, der von unserer Ammie mit großem Einsatz liebevoll gepflegt wird.

Ferner haben wir auf dem Meditationsplatz eine Bank, einen dicken etwa fünf m langen Baum und neun Sitzgelegenheiten auf dicken Findlingen bzw. im Boden verankerten Baumstümpfen geschaffen. Zwischen den beiden Barfußwegen haben wir zwei und hinter der Wassertretanlage wir eine Bank aufgestellt.

Für die Nutzung der gesamten Anlagen hat unser Bauleiter Willi Steppuhn sieben Hinweisschilder gebaut, die wir beide an den erforderlichen Plätzen mit Beton im Boden verankert haben.

Für die Barfußwege und den Meditationsplatz sind Materialkosten in Höhe von 13.714,83
Euro angefallen. Durch weitere von mir eingesammelte Spenden haben wir insgesamt
12.551,00 Euro in 2010 und 2011 eingesammelt, so dass noch ein Restguthaben von etwa
2.800,00 Euro zur Verfügung steht.

Unsere Oase mit Wassertretanlage, zwei Barfußwegen und Meditationsplatz ist am 17. September 2011 in einer großen Feier mit 280 Teilnehmern mit kirchlichem Segen eingeweiht worden.

Im Jahr 2013 habe ich das Projekt Edelstahl-Trainingsgeräte gestartet. Meine Frau Annegret – die mich bei meinen Aktionen enorm unterstützt hat – und ich haben beim Besuch einer Landesgartenschau in Ost-Ulm Edelstahl-Trainingsgeräte auf diesem Gelände gesehen. Wir haben diese Idee mit Fotos usw. nach Meppen mitgenommen und ich habe mich nach dem Hersteller der Geräte erkundigt (Firma playfit, Hamburg).

Ich habe in Meppen nach geeigneten Standorten Ausschau gehalten und in Abstimmung
mit der Stadt Meppen zwei weitere gute Standorte gefunden. Mit baulicher Hilfe der Stadt
Meppen haben wir acht Geräte aufstellen lassen:
•    Zwei auf dem Mehrgenerationen-Spielplatz in Meppen-Esterfeld
•    zwei neben dem Parkplatz an der Freilichtbühne und
•    vier in unserer Kneipp-Wohlfühloase.

Für die 4 Geräte in unserer Oase haben wir weitere rd. 200 qm vom Wasser- und Schifffahrtsamt gepachtet, so dass unsere gesamte Oase 1.106 qm groß ist. In der neuen Fläche unserer Oase stehen
•    ein Beintrainer
•    ein Ganzkörper-Trainer
•    ein Liegestütz-Trainer und
•    ein Armtrainer

Für die 8 Geräte sind rund 25.900 Euro gezahlt worden. Da im Haushaltsplan 2013 10.000 Euro eingestellt und nur rund 5.000 Euro an Spenden geflossen sind, musste der verbleibende Fehlbetrag von rund 10.900,00 Euro den Rücklagen entnommen werden. Die Geräte sind in unserer Oase im August 2013 aufgebaut und am 10. Mai 2014 im Rahmen des Wassertrettages bei strömenden Regen und nur rund 100 Gästen eingeweiht worden.
 
Im Mai 2015 hat unserer „Beckenbauer“ Josef Leffers einen weiteren Wunsch von mir erfüllt und ein Armbecken hinter der Wassertretanlage errichtet. Dieses Becken ist am 13. Juni 2016 im Rahmen des 10. Wassertrettages eingeweiht worden.

Mit dem Armbecken ist jetzt das Projekt „Umsetzung der Kneipp-Elemente“ abgeschlossen:
•    Armbecken und Wassertretanlage stehen für das Element „Wasser“
•    Barfußwege und Edelstahl-Trainingsgeräte dienen der „Bewegung“
•    der Kräutergarten im 2. Barfußweg deckt das Element „Heilpflanzen“ ab und
•    der Meditationsplatz sorgt für „Lebensordnung“ (aufbauende Kräfte für Körper, Seele und Geist)
    
Für das Element „Ernährung“ (vielseitig, schmackhaft und vollwertig) muss der Mensch zu   
Hause selbst sorgen.

Wir haben zusammen mit unseren ehrenamtlichen Helfern etwas Großartiges für die Bevölkerung von Meppen und Umgebung und die Touristen geschaffen, das wir nun in einem gepflegten Zustand erhalten müssen.

2012 haben wir z.B. das ganze Holz neu streichen müssen und wir haben einige Felder mit Belägen erneuern müssen. Auf dem Meditationsplatz haben wir die im Boden verankerten Baumstümpfe durch neue „Hartholz-Stümpfe“ ersetzt. Der Aufwand ist groß und unsere Helfer sind mittlerweile alt geworden… und neue Helfer sind ohne Aufwandsentschädigungen kaum zu gewinnen…

Zum Element „Lebensordnung“ haben wir in den letzten Jahren weitere Angebote ergänzt
bzw. neu geschaffen. Bei uns nehmen wöchentlich über 100 Personen an der Wassergymnastik in acht Gruppen teil. Wir haben zwei Yoga-Gruppen mit insgesamt mehr als 40 Teilnehmer/-innen. Ferner haben wir Gruppen, die Fahrrad fahren, eine Klön- und Spielgruppe und eine Kegelgruppe und wir machen „Kneipp-Ausflüge“.

Hinweise für einige Beläge der Barfußwege habe ich mir im Internet geholt. Alle anderen Ideen haben unser Bauleiter Willi Steppuhn und unsere handwerklich begabten ehrenamtlichen Kneipp-Helfer eingebracht. Unser wunderbarer Kräutergarten und die angrenzende Böschung werden ausschließlich durch die fleißige Kräuterfrau Ammie Hebers gepflegt.


Hartmut Voß, 1. Vorsitzender

 

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Kontakt:

Kneipp-Verein Meppen e.V.
Schenkendorfstr. 30
49716 Meppen
Tel.: 05931 – 14 051
www.kneippverein-meppen.de
hartmut.voss@online.de

Kita „Wassertröpfchen“ Büdingen: Wassertretstellen initiieren/bauen/pflegen

Vom Kneipp-Bund e.V. anerkannter Kindergarten „Wassertröpfchen“ Büdingen

Der Kindergarten „Wassertröpfchen“ konnte im Jahr 2016 auf 13 Jahre Kneipp-Erfahrung zurückblicken. Bereits 1997 brachte die damalige Vorsitzende des Kneipp-Vereins Büdingen, Frau Gödecke, den Kneipp-Gedanken mit seinen fünf Elementen in unser Haus ein.

Unser Kneipp-Tretbecken wurde im September 1998 auf unserem Gelände errichtet und offiziell eingeweiht. Es wurde aus Beton gegossen mit Ablauf zum nahe gelegenen Bach. Ein Wasserhahn wurde in der Nähe als Zulauf installiert. In die Planung und Durchführung war das Team mit eingebunden. Die Durchführung übernahmen Firmen und Mitarbeiter der Stadt. Ohne die Unterstützung der Büdinger Firmen und Kreditinstitute wäre der Bau des Beckens nicht möglich gewesen. Unser Kindergarten wurde im Jahre 2003 als erster hessischer "Vom Kneipp-Bund e.V. anerkannter Kindergarten" zertifiziert. Zehn Jahre später und um zwölf U3-Kinder bereichert, erfolgte die Installation eines zusätzlichen Handlaufs in der Mitte des Beckens, um den Kindern den Einstieg sowie das anschließende Wassertreten zu erleichtern. Das Becken wird jährlich mit Schwimmbadfarbe gestrichen. Vor jeder Nutzung wird es gereinigt und ausgespritzt.

Inzwischen verfügen wir über Kneipp-qualifiziertes Fachpersonal. Neun von unseren zehn pädagogischen Fachkräften sind zertifiziert und werden regelmäßig geschult. Vielfältige Angebote in unserer Einrichtung unterstützen die Gesunderhaltung der Kinder präventiv und beeinflussen die gesamte Persönlichkeitsentwicklung positiv. Kinder, Eltern und Erzieherinnen profitieren gleichermaßen von den Kneippschen Anwendungen.

 

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Kontakt:

Kindergarten „Wassertröpfchen“
Ute Bartmuß (Leitung)
Brunostraße 11a
63654 Büdingen
Telefon: 0 60 42 / 95 00 02
Fax: 0 60 42 / 95 00 02
brunostrasse@kiga-buedingen.de
www.kiga-wassertroepfchen.de

Kneipp- und Heimatverein Märkische Schweiz: Unterstützung von Kitas

Kneipp- und Heimatverein Märkische Schweiz e.V.

Der Kneipp- und Heimatverein Märkische Schweiz e.V. hat 255 Mitglieder. Zum Verein gehören 14 Kindereinrichtungen, davon:

  • 1 Heilpädagogischer Hort in Fürstenwalde / Spree
  • 1 Grundschule „Bertold Brecht“ in Buckow und
  • 12 Kindertageseinrichtungen verschiedener Landkreise, einschließlich der Kita „Helene Weigel“ in Buckow und der zertifizierten Reha-  und Kureinrichtung „Waldfrieden Mutter-Kind-Klinik“ in Buckow

In allen genannten Kindereinrichtungen sind sowohl die Einrichtungen, als auch die Leiter Mitglieder unseres Vereins.
 
Wie pflegen ein reges Vereinsleben, haben zu allen Einrichtungen Kontakt, nehmen an Veranstaltungen teil und laden sie zu örtlichen Veranstaltungen des Vereins ein. Kontakte, zwischen den Kindereinrichtungen der verschiedenen Landkreise und dem Kneipp- und Heimatverein Märkische Schweiz e.V., entstanden aus der Tatsache, dass Buckow die Fortbildungsstätte für Erzieherteams war und ist. Daraus entwickelten sich kameradschaftliche Interessensgebiete und Austauschbedürfnisse. Ein wesentlicher Schritt war die Bildung unseres Kinder- und Jugendbeirates. Dieser ist verantwortlich für die Vorbereitung von Veranstaltungen, den Austausch von Informationen und Erfahrungen bei der Umsetzung der Kneippschen Naturheilverfahren.

Aktivitäten vor Ort / Hilfestellungen:

  • Im Rahmen der Buckower Kneipp-Woche, die der Verein organisiert und veranstaltet, findet die Kinder-Kneippiade statt. Teilnehmer sind Kinder und Erzieher unserer 14 Einrichtungen, dazu kommen die Kinder aus der Mutter-Kind-Klinik. Die Teilnehmerzahl ist jährlich steigend. 2016 waren insgesamt 320 Teilnehmer am Start, davon 260 Kinder. Austragungsort war der Schlosspark Buckow mit Wassertretstellen, Barfußpfad, Kräutergarten und Hüpfburg. Motto: Leben und Erleben die 5 Elemente von Kneipp.
  •  Finanzielle und personelle Absicherung der Kinder-Kneippiade unter Mitwirkung von Mitgliedern des Vereins und der Mutter-Kind-Klinik bei der Bereitstellung der Verpflegung (Zubereitung und Lieferung des Mittagessens für 320 Personen).
  •  Gegenseitige Unterstützung aller drei Einrichtungen bei verschiedenen Anlässen, wie beim Babyschwimmen, Teilnahme und Organisation von Wanderungen, Durchführung von Märchenlesungen.
  •  Bereitstellung von Räumlichkeiten und kleinen Verpflegungsportionen.


Initiativen des Vereins:

  • Babysitten in der Reha-Kureinrichtung
  •  Kräuter-Gruppenführungen für Kita, Schule, Reha-Klinik im Vereinskräutergarten, der auch von Mitgliedern gestaltet, bepflanzt und mittels Schaukästen informativ gestaltet wird.
  •  Besonders hervorzuheben ist die Aktivität eines Mitgliedes des Vereins, bei der Gestaltung von Kinderbüchern. Bisher hat sie 7 Exemplare betitelt, getextet und gezeichnet. Sie wurden alle in unserer Kita den Kindern und Erziehern vorgestellt und ergänzt, bevor sie diese drucken ließ um sie nachher den Einrichtungen zu schenken. Eine Übersicht bzw. mehr Informationen über die Bilderbücher von Dr. Roswitha Reinhold erhalten Sie bei uns.

Helga Bachert, 2. Vorsitzende

 

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Kontakt:

Kneipp- und Heimatverein Märkische Schweiz e.V.
Berliner Straße 40
15377 Buckow
Tel. 0172 / 39 53 598

Kneipp-Verein Tecklenburger Land: Unterstützung von Kitas

Kneipp-Verein Tecklenburger Land e.V.

Die Idee, den Kindergarten Tecklenburg zu einem „Vom Kneipp-Bund e.V. anerkannten Kindergarten“ zu zertifizieren, wurde 1997 geboren bei einem zufälligen Treffen mit dem Kneipp-Vereins-Vorsitzenden Herrn Wilhelm Kienemann. Zu der Zeit gab es in Bayern gerade ein Pilotprojekt mit 10 teilnehmenden Kindergärten.

Frau Paus hat sich dann, mit einer weiteren Kollegin, auf den Weg nach Bad Lauterbach gemacht, um die Ausbildung zur Gesundheitserzieherin zu machen. Ihrem Team berichtete sie dann von den fünf Elementen. Schnell wurde überlegt, wie man diese in den Tagesablauf und dem Konzept miteinbauen kann. Dabei stellte sich heraus, dass sie viele der Dinge sowieso schon umsetzen, z.B. das Element der Bewegung und der gesunden Ernährung. Die Kräuter waren da eine gute Ergänzung und am Thema „Wasser“ haben Kinder immer Spaß. Die Lebensordnung wird bei uns z.B. durch verschiedene Rituale gelebt. Der immer gleichbleibende Tagesablauf gibt den Kindern Hilfestellung um sich zu orientieren und besser zurechtzufinden. Unterstützt wird der Kindergarten vom Kneipp-Verein durch Mitarbeiter/-innen. So gibt es einmal im Jahr eine Kräuterwanderung mit der „Kräuterhexe“, eine Schneeglöckchenwanderung oder einen Besuch der Kräuterexpertin während der Waldwochen. Zudem werden die Mitarbeiterinnen bei ihren Fortbildungen finanziell unterstützt.

Der Kindergarten bietet den Kindern Wassertreten, Armbäder, Arm- und Beingüsse, Bewegungsangebote und Kräuter aus dem eigenen Kräuterbeet. Außerdem hat der Kneipp-Verein im Tecklenburger Kurpark ein Tretbecken und einen Barfußpark, der von den Kindern besucht werden kann. Der Kindergarten bietet viele interessante Projekte an und ein Element von Kneipp ist auf jeden Fall dabei, so das auch Eltern und Besucher des Kindergartens mit dem Kneippgedanken konfrontiert werden und so Interesse an Kneipp geweckt wird.

 

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Kontakt:

Kneipp-Verein Tecklenburger Land e.V.
Holthausen 5
49545 Tecklenburg
Tel. 05451 / 54 66 38
info@kneipp-verein-tecklenburger-land.de
www.kneipp-verein-tecklenburger-land.de

Kneipp-Verein Münden: Integration

Kneipp-Verein Münden e.V.

Jeder möchte gesund sein. Das Thema Gesundheit ist gleichermaßen von Bedeutung für Menschen mit einem so genannten Migrationshintergrund, die heute bei uns und mit uns leben. Das sind oftmals Menschen, die sich auf Grund ihres Glaubens nicht unbedingt mit einem „Pfarrer“ Kneipp identifizieren, sehr wohl aber mit den von dem „Wohltäter“ Kneipp vertretenen Zielen. Diese Menschen sind ein sehr interessantes Reservoir, das es für die Kneipp-Organisation noch zu erschließen gilt. In den uns meist fremden Kulturen gibt es ein erhebliches Wissen, das uns im Sinne der fünf Kneippschen Elemente (Wasseranwendungen, Ernährung, Heilkräuter, Bewegung und innere Ordnung) eine große Bereicherung sein kann. Auch wir können von ihnen noch einiges lernen.

Zum Jahresbeginn 2013 schloss sich der MitmachZirkus (MiZi), eine multikulturelle Sportgruppe für Kinder und Jugendliche, dem Kneipp-Verein Münden an. Nach und nach traten immer mehr Akteure des MiZi mit deren Eltern dem Verein bei. Die Trainerinnen des MiZi besitzen selbst einen Migrationshintergrund (Libanon, Türkei). Über den gemeinsamen Sport wollen wir Begegnungen schaffen, um dadurch das Zusammenleben der Menschen unterschiedlicher Herkunft und Kultur in unserer Stadt nachhaltig zu verbessern. Bis 2015 wurde die Gruppe über das Programm „Integration durch Sport“ des Landessportbundes Niedersachsen gefördert, nun ist die zeitlich befristete Förderung ausgelaufen. Wir machen trotzdem weiter, und das mit anhaltend gutem Zuspruch.

Der MiZi bietet ein vielfältiges Programm in diversen Zirkuskünsten, wie zum Beispiel Akrobatik, Balancieren, Jonglieren, Pantomime und Clownerien. Das Repertoire deckt inzwischen ein breites Spektrum von kinderleicht bis sehr anspruchsvoll ab. Jedes Jahr zeigen die Akteure des MiZi bei verschiedenen Anlässen vor Ort und teilweise auch außerhalb ihr Können. Das spezielle Bewegungsangebot für Kinder und Jugendliche ist attraktiver Gesundheitssport, der herausfordert und Spaß macht. Unsere Akrobatik basiert ausschließlich auf natürlichen Bewegungsformen. Im Mittelpunkt steht die Schulung von Gleichgewicht, Rhythmus und Körpergefühl.

Wer einmal auf einer Laufkugel balancieren möchte, wird selbst mit den teuersten Turnschuhen recht geringen Erfolg haben. Nur barfuß hat man auf den Kugeln den nötigen Halt und man bekommt außerdem deutlich schneller ein Gefühl für das Gleichgewicht. Gleiches gilt für Menschenpyramiden und anderes mehr. Deshalb „parken“ die Kinder ihre Schuhe meist schon gleich am Anfang für die gesamte Übungszeit irgendwo am Hallenrand. Den Sport barfuß auszuüben, macht den Kids ganz in Kneipps Sinne offenbar Spaß – und es macht zudem alle Akteure gleich, egal ob ihre Familie reich, arm oder irgendwas dazwischen ist. Wer das allerdings nicht möchte, muss es auch nicht tun, doch weitaus gesünder ist diese Form der Bewegung ganz bestimmt.

Neben dem Zirkustraining werden im MiZi zwischendurch regelmäßig beliebte Sportarten wie Rope Skipping (Seilspringen) oder Slacklining (Balancieren auf einem gespannten Band) angeboten. Das bringt Abwechslung. Die Übungen werden während der kühlen Jahreszeit in der Halle und bei schönem Wetter im Freien ausgeübt. Bei unseren „Spielen aus aller Welt“, die ebenfalls ein fester Bestandteil unseres Sportprogramms sind, lernen die Kinder hierzulande meist unbekannte Geschicklichkeits-und Bewegungsspiele aus anderen Ländern kennen. In der warmen Jahreszeit ist uns der Sport draußen in der frischen Luft besonders wichtig. Wir haben das Glück, einen großen Schulsportplatz direkt neben unserer Sporthalle dafür nutzen zu dürfen.

Im Rahmen unserer Integrationsarbeit sind wir außerdem über den MiZi stark vernetzt mit anderen Organisationen und Einrichtungen vor Ort. Unsere Kooperationspartner sind unter anderem der Landkreis Göttingen, die Stadt Hann. Münden, die Türkisch-Islamische Gemeinde (DITIB) zu Hann. Münden, das Kinderheim Haus Tannenkamp, die Jugendhilfe Süd-Niedersachsen sowie örtliche Schulen und Kindergärten.

Seit Herbst 2015 bietet der Kneipp-Verein Münden in Zusammenarbeit mit der Türkisch-Islamischen Gemeinde und der Jugendhilfe Süd-Niedersachsen ein offenes Sportangebot (insbesondere Fußball) für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge an. Mittels Spenden wurden Bälle, Leibchen und sonstiges Material beschafft. Die Resonanz der Teilnehmer und das freundschaftliche Miteinander aller Beteiligten sind beachtlich. Hier schaffen wir für viele junge Flüchtlinge die Grundlage für ein gesundes Leben in der Fremde.


Karsten Rohlfs, 2. Vorsitzender

 

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Kontakt:

Kneipp-Verein Münden e.V.
Böttcherstraße 3
34346 Hann. Münden
Telefon 05541 / 31 84 2
info@kneipp-muenden.de
www.kneipp-muenden.de

Kneipp-Verein Meppen: Integration

Kneipp-Verein Meppen e.V.

Der Kneipp-Verein Meppen hat zusammen mit seinen ehrenamtlichen Helfern etwas Großartiges für die Bevölkerung von Meppen und Umgebung und die Touristen geschaffen.Bei uns nehmen wöchentlich über 100 Personen an der Wassergymnastik in acht Gruppen teil. Neben zahlreichen Gesundheitskursen bieten wir auch Klönen und Spielen, Wandern, Kegeln und regelmäßige Ausflüge an. Gäste sind ausdrücklich immer willkommen und die Termine werden diesen dadurch leichtgemacht, dass es immer fixe Termine sind: z.B. jeden 1. Freitag im Monat, jeden 2. Samstagnachmittag usw. Das kann sich jeder auch ohne Kneipp-Vereins-Programm gut merken und spontan teilnehmen. Ebenso treffen sich regelmäßig viele Menschen bei der vom Kneipp-Verein geschaffenen öffentlich zugänglichen Wassertretstelle und der „Wohlfühloase“.Der Kneipp-Verein Meppen engagiert sich zudem für Flüchtlinge, der Verein spendete für den Sprachunterricht von Flüchtlingen – im Gegenzug helfen einige bei der Reinigung der Meppener „Wohlfühloase“.Wir sind im Laufe der letzten 16 Jahre eine große Kneipp-Familie geworden und haben die Mitgliederzahl durch unsere Vereinsangebote von rund 230 auf rund 500 erhöht. Wir haben deutlich gemacht, dass wir eine große Familie sind, wo alle Personen gleich wichtig sind. Der erste Vorsitzende ist genauso wichtig, wie das neueste Kneipp-Mitglied.Wichtig ist auch für uns die soziale Komponente. Wir machen Halbtages- und Tagesausflüge und einmal jährlich einen Wochenausflug –  2015 nach Bad Malente in Schleswig-Holstein. Ferner haben wir jährlich feste Veranstaltungen wie das Grillen in Bokeloh und die kostenfreien öffentlichen Termine an der Wassertretanlage: Wassertreten im Juni mit Kaffee, Tee und Kuchen und das Glühweintrinken am 30. Dezember (je in der Wohlfühloase ‚An der Koppelschleuse’).



Hartmut Voß, 1. Vorsitzender

 

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Kontakt:

Kneipp-Verein Meppen e.V.
Schenkendorfstr. 30
49716 Meppen
Tel.: 05931 – 14 051
www.kneippverein-meppen.de
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