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Mit Ulf Fink verlieren wir einen langjährigen Wegbegleiter, Fürsprecher und Brückenbauer, der unseren Verband und die gesamte Kneipp-Bewegung über mehr als ein Jahrzehnt entscheidend geprägt hat.
Von 1997 bis 2009 stand Ulf Fink an der Spitze des Kneipp-Bundes. Mit seinem reichen Erfahrungsschatz als ehemaliger Berliner Senator für Gesundheit und Soziales und als Bundestagsabgeordneter brachte er nicht nur politische Expertise ein, sondern auch Überzeugungskraft, Integrität und eine tiefe Menschlichkeit.
Unter seiner Präsidentschaft wurde der Kneipp-Bund e.V. zur anerkannten Stimme in der deutschen Gesundheitspolitik, insbesondere in Fragen der Prävention.
Es war Ulf Fink, der die Voraussetzungen dafür schuf, dass der Kneipp-Bund als „anhörungsfähiger Verband beim Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages“ aufgenommen wurde. Mit großer Beharrlichkeit setzte er sich dafür ein, Prävention wieder im Leistungskatalog der Krankenkassen zu verankern – ein Ziel, das ihm ein lebenslanges Herzensanliegen war.
Sein Wirken reichte jedoch weit über politische Gremien hinaus. Seiner Initiative ist es zu verdanken, dass der Kneipp-Bund seit mehr als 20 Jahren in Berlin mit einem Hauptstadtbüro vertreten ist.
Mit großem Engagement gewann er neue Kooperationspartner und Förderer, stärkte die wissenschaftliche Fundierung der Kneippschen Lehre und initiierte maßgeblich den Stiftungslehrstuhl für Naturheilverfahren an der Charité in Berlin. Damit öffnete er den Weg, Kneipps ganzheitliches Gesundheitskonzept auch in der Wissenschaft nachhaltig zu würdigen.
Im Verband wurde Ulf Fink hochgeschätzt – nicht nur für seine Kompetenz, sondern auch für seine Art, Menschen zusammenzuführen, zuzuhören und konstruktiv Brücken zu bauen. Seine positive Haltung, seine Fähigkeit zur Moderation und sein unermüdlicher Einsatz für eine präventive Gesundheitspolitik haben bleibende Spuren hinterlassen.
Wir sind Ulf Fink zu tiefem Dank verpflichtet und werden sein Andenken in Ehren halten.
Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.
Der Kneipp-Bund e.V.