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Das Gesundheitskonzept nach Kneipp soll als immaterielles Kulturerbe weltweit anerkannt werden. Kneipp-Worldwide-Präsidentin Marion Caspers-Merk hierzu: „Unser Ziel ist es, dass die Gesundheitslehre nach Sebastian Kneipp in die UNESCO-Liste der immateriellen Kulturgüter aufgenommen wird. Es sind bereits Formen der chinesischen Akupunktur in diese Liste aufgenommen. Die Aufnahme des Kneipp-Konzeptes zur Gesundheit und Prävention würde die weltweite Bedeutung traditioneller europäischer Verfahren der Heilkunde unterstreichen und anerkennen.“
Voraussetzung für eine Aufnahme in die Unesco-Liste ist die Ratifizierung des Übereinkommens zur Bewahrung des immateriellen Kulturerbes. In Deutschland ist dies bislang noch nicht geschehen, wohl aber in Österreich. „Als Kneipp Worldwide werden wir uns – gemeinsam mit Partnern wie der Stadt Bad Wörishofen, dem deutschen Kneipp-Bund sowie Initiatoren aus Österreich und der Schweiz – für den Schutz unseres Kulturguts einsetzen“, so die Präsidentin weiter.