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Marion Caspers-Merk fordert im Namen des Kneipp-Bund e.V. mehr Wert auf die Prävention zu legen.
Der Kneipp-Bund e.V. fordert zum Jahreswechsel einen höheren Stellenwert für die Prävention. Zumal 2009 für dieses Thema ein verlorenes Jahr gewesen sei. Das Jahr 2010 soll das „Jahr der Prävention" werden, fordert Kneipp-Bund Präsidentin Marion Caspers-Merk. Besonders kritisiert der Verband den Rückzug der Krankenkassen aus der Settingarbeit, also Gesundheitsvorbeugung in Kindergärten, Schulen und Betrieben. Es sei ein Weg in die falsche Richtung, wenn die Kassen aus dem Topf für Settings nur 18 Millionen Euro aufwenden. Der Kneipp-Bund e.V. mit seinen 160.000 Mitgliedern leiste hier vorbildliche Arbeit, so arbeiten bereits über 200 Kindertageseinrichtungen bundesweit mit dem Kneippschen Gesundheitskonzept, und kürzlich hat der Gesundheitsverband auch ein Projekt an Schulen gestartet.
Drei Forderungen spricht Marion Caspers-Merk für das Jahr 2010 aus:
1. Prävention soll als eigenes Ziel der Gesundheitspolitik in den Gesetzen verankert werden. Der Koalitionsvertrag macht dazu leider keine eigene Aussage.
2. Prävention in Settings muss systematischer und verbindlicher durch die Krankenkassen gefördert werden, um eine nachhaltige Gesundheitsarbeit zu ermöglichen.
3. Naturheilverfahren und alternative Behandlungsmethoden müssen ernster genommen werden. Forschungsmittel im notwendigen Umfang sollen dafür zur Verfügung gestellt werden.