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Die Plakette "Vom Kneipp-Bund e.V. anerkannte Kindertageseinrichtung
Kneipp-Bund verleiht sein Gütesiegel
an die 200. Kindertageseinrichtung
200 Kindertageseinrichtungen in Deutschland setzen im Alltag auf das Kneippsche Gesundheitskonzept. Umfassende Prävention ist das Ziel: mit den fünf Elementen Wasser, Bewegung, Ernährung, Pflanzen und Lebensordnung. Sie kommen so zum Einsatz, dass Kinder und Jugendliche Kneipp cool finden. Mühelos - und meistens voller Begeisterung - lernen sie den verantwortlichen Umgang mit der eigenen Gesundheit. Stolz auf das Gütesiegel „Vom Kneipp-Bund e.V. anerkannt" sind auch bereits die ersten vier Schulen, weitere Einrichtungen befinden sich in der Vorbereitungsphase. Und es werden immer mehr.
Seit 1996 die ersten elf bayerischen Kindergärten das Konzept testeten, wuchs das Interesse von Pädagog/innen an den Lehren von Sebastian Kneipp ständig. Ende der 90er-Jahre entstanden Richtlinien für das Gütesiegel des Kneipp-Bund, in denen die Bedingungen für einen gesunden Alltag in Kindertageseinrichtungen festgeschrieben wurden, 2006 folgten Richtlinien für Schulen. Der Kneipp-Bund zertifiziert außerdem Kur- und Badebetriebe, Senioreneinrichtungen, Gästehäuser und Campingplätze.
Die Bedingungen für das Gütesiegel sind dabei unterschiedlich. Denn während es bei den Betrieben um die klassische Kneipp-Kur oder zum Teil um einen gesundheitsfördernden Urlaub geht, setzen die Einrichtungen für Kinder bzw. Schüler sowie für Senioren das kneippsche Gesundheitskonzept zur Gesund-Erhaltung um; hier geht es also um Prävention. Nun hat Kneipp-Bund Landesverbandsvorsitzender Günter Puhe in Tecklenburg (Nordrhein-Westfalen) feierlich das Gütesiegel des Kneipp-Bund an den evangelischen Kindergarten überreicht und damit die runde Zahl 200 voll gemacht (Nr. 21 in Nordrhein-Westfalen). Zum Fest hatten Kinder und Erzieherinnenteam alle fünf Elemente nach Sebastian Kneipp im Garten des Anwesens sichtbar gemacht und mit Erfolg Traumwetter bestellt.
Die Kita in Tecklenburg kam merkwürdigerweise durch die Einweihung einer neuen Bank zu Kneipp. Und zwar 1997, als Tecklenburg gerade Kneipp-Kurort geworden war und das Thema also sozusagen in der Luft lag. Bei der feierlichen Einweihung nämlich lernte der Vorsitzende des Kneipp-Vereins, Wilhelm Kienemann, Kita-Leiterin Irmtraut Paus kennen und erzählte ihr von dem vielversprechenden Kita-Pilotprojekt mit der gesunden kneippschen Lebensweise in Bayern.
Irmtraut Paus absolvierte bald darauf zusammen mit einer weiteren Mitarbeiterin die nötige Ausbildung. Weil im entscheidenden Moment irgend eine Bescheinigung fehlte, scheiterte der Plan damals, trotzdem hielt das Kneippsche Gesundheitskonzept Einzug im Haus und später absolvierten weitere Erzieherinnen die Ausbildung. Dabei hielt das Team über die Jahre stets Kontakt zum Kneipp-Verein, referierte auch beispielsweise bei der Kneipp-Bund-Landesversammlung oder bei Regionalkonferenzen der Kneipp-Bewegung über den Alltag in ihrer Einrichtung. Umgekehrt hielt der Verein die Sache am Laufen, beispielsweise durch Vorträge, oder Veranstaltungen wie „Yoga für Kinder". Nun ist der Weg geschafft und die Plakette des Kneipp-Bund e.V. verliehen.
Selbstverständlich war auch Wilhelm Kienemann unter den rund 100 Gästen und lobte das engagierte Team. Er zeigte sich begeistert: „Eine Superveranstaltung. Und nachdem man so sehr auf die Anerkennung hingearbeitet hat, nun das gute Ende - das freut mich sehr". Und Irmtraud Paus meinte glücklich: „Es macht unendlich viel Freude zu sehen, wie sehr die Kinder mitziehen."
Sie wollen mehr wissen über die gesunde Lebensweise nach Sebastian Kneipp? Kneipp-Bund e.V. Adolf-Scholz-Allee 6-8 86825 Bad Wörishofen 082473002102 info@kneippbund.de